Nach der NRF 2026 ist klar: Das Zusammenspiel von modernster Retail-Tech und autonomen Systemen verändert das Kundenerlebnis von Grund auf. Die diesjährige "Big Show" ging weit über einfache Automatisierung hinaus. Im Fokus stand, wie Agentic AI und reibungslose Smart-Checkout-Lösungen die Effizienz steigern. Wir zeigen Ihnen die wichtigsten Einblicke aus New York, die den Standard für die Zukunft des Handels setzen.
Der Durchbruch von Agentic AI im Handel
Die NRF 2026 markiert einen Wendepunkt in der Retail-Technologie. Die Branche hat die Experimentierphase mit reiner Texterstellung hinter sich gelassen. Der Fokus liegt jetzt auf Agentic AI. Diese autonomen Systeme fassen Informationen nicht nur zusammen. Sie führen komplexe Arbeitsabläufe für Kunden und Mitarbeiter eigenständig aus.
Vom Chatbot zum Handeln
Generative AI erstellt Inhalte. Agentic AI liefert Ergebnisse. Dieser Unterschied prägte die Agenda im Javits Center. Wir erleben einen Markt, in dem Software als Stellvertreter für den Kunden agiert. Diese KI-Agenten übernehmen den gesamten Kaufprozess, ohne dass ein Mensch eingreifen muss.
Große Branchenplayer bestätigten diesen Trend mit konkreten Ankündigungen:
- Universal Commerce Protocol (UCP): Google, Walmart und Shopify starteten diesen Open-Source-Standard am 11. Januar 2026. UCP ermöglicht es KI-Agenten, Kataloge zu durchsuchen, Optionen zu prüfen und Käufe über verschiedene Plattformen hinweg abzuschließen.
- Microsoft Copilot Checkout: Dieses Tool ermöglicht Käufe mit nur einem Klick direkt im Chat. Der Umweg über eine separate Bezahlseite fällt weg.
- Agentic Storefronts: Shopify präsentierte Dashboards, mit denen Marken steuern, wie sie für KI-Agenten auf Plattformen wie Perplexity oder ChatGPT sichtbar sind.
Der Aufstieg der digitalen Concierges
Kunden delegieren ihre Einkäufe jetzt an die KI. Diese digitalen Assistenten verstehen Absichten und Zusammenhänge. Sie arbeiten wie persönliche Shopper mit unbegrenztem Gedächtnis. Ralph Lauren zeigte dies mit "Ask Ralph" - einem Styling-Berater, der Outfits zusammenstellt und Warenkörbe auf Basis vager Nutzeranfragen füllt.
Strategy Software präsentierte die interne Nutzung dieser Technik. Mit ihrer Plattform können Teams in unter 15 Minuten KI-Assistenten erstellen. Diese internen Agenten werten Geschäftsdaten aus und erstellen selbstständig Berichte.
Daten für Maschinen-Kunden strukturieren
Agentic AI erfordert ein Umdenken bei der Datenstrategie. Produktdaten müssen für Maschinen lesbar sein. Texte, die nur für Menschen geschrieben sind, reichen für autonome Agenten nicht aus. Laut Deloitte ist das Fehlen maschinenlesbarer Kataloge derzeit die größte Hürde.
KI-Agenten brauchen präzise Infos, um gut zu funktionieren. Diese Datenpunkte sind jetzt wichtig:
- Standardisierte Definitionen: Nutzen Sie einheitliche Begriffe für Merkmale, damit Agenten Produkte richtig einordnen.
- Echtzeit-Inventar: Agenten müssen wissen, was wirklich da ist. RFID-Lösungen von Nextwaves Industries bieten hier die nötige Sichtbarkeit auf Artikelebene.
- Semantische Klarheit: Strukturieren Sie Daten für Algorithmen, nicht nur für die Optik im Browser.
Händler, die diesen Schritt verpassen, werden unsichtbar. Wenn ein KI-Agent Ihre Daten nicht lesen kann, wird er Ihre Produkte auch nicht empfehlen.
Universal Commerce Protocol: Das Rückgrat des KI-Handels
Ein neuer Standard
Das Universal Commerce Protocol (UCP) bildet die technische Basis für Agentic AI. Google stellte diesen Open-Source-Standard am 11. Januar 2026 vor. Entwickelt wurde er gemeinsam mit Partnern wie Shopify, Etsy, Wayfair, Target und Walmart. UCP ist für den Handel das, was SMTP für E-Mails ist: Eine universelle Sprache für Transaktionen.
Bisher ist E-Commerce in geschlossenen Systemen gefangen. Man besucht eine Seite, sucht und kauft. UCP bricht das auf. KI-Agenten können nun händlerübergreifend suchen und kaufen, ohne dass der Mensch eingreifen muss. Man braucht nicht mehr für jeden Shop ein eigenes Konto.
Die "Überall kaufen"-Infrastruktur
UCP beendet die Bindung an einzelne Plattformen. KI-Agenten schließen Käufe direkt in Oberflächen wie dem Google Search AI Mode oder der Gemini App ab. Der Kunde bleibt im Gespräch, während der Agent im Hintergrund die Logistik regelt.
Der Standard für Agentic AI
Damit Agentic AI wachsen kann, braucht es eine einheitliche Infrastruktur. Geschlossene Systeme verhindern bisher, dass autonome Agenten effizient auf Warenbestände zugreifen können. Das Universal Commerce Protocol (UCP) löst dieses Problem. Google hat diesen Standard am 11. Januar 2026 zusammen mit Shopify, Etsy, Wayfair, Target und Walmart angekündigt.
UCP schafft eine gemeinsame Sprache für Transaktionsdaten. KI-Agenten nutzen UCP, um Kataloge zu prüfen, Bestände in Echtzeit abzufragen und Bestellungen systemübergreifend abzuschließen. Das macht individuelle Schnittstellen zwischen jedem Agenten und jedem Händler überflüssig.
Dezentraler Verkauf
UCP ermöglicht es, überall zu verkaufen. Kunden müssen nicht mehr eine bestimmte URL aufrufen. Der Kauf findet direkt dort statt, wo der Wunsch entsteht - im KI-Interface.
Große Händler zeigten dies auf der NRF 2026:
- Walmart und Gemini: Walmart präsentierte eine Live-Integration, bei der Nutzer Produkte direkt in der Gemini App finden und kaufen. Der Chat wird nie verlassen.
- Salesforce Agentforce: Salesforce unterstützt UCP nun ebenfalls, sodass Händler ihr Inventar automatisch für KI-Käufer öffnen können.
Vertrauen und autonomes Bezahlen
Wer automatisch einkauft, braucht Sicherheit. Sie müssen prüfen, ob ein KI-Agent überhaupt Geld ausgeben darf. Digitale Wallets und verifizierbare Nachweise regeln das. Diese Nachweise speichern genau, was der Agent darf: Limits, erlaubte Produkte und Berechtigungen.
Mastercard hat dafür "Agent Pay" entwickelt. Diese Technik schafft eigene Zahlungswege für die KI. So wird sichergestellt, dass Agenten nur das kaufen, was der Mensch vorher erlaubt hat. Das verhindert Fehlbuchungen und macht den Deal zwischen KI-Käufer und Händler sicher.
Ohne Daten geht nichts
Das UCP-Protokoll bringt nichts ohne exakte Daten. Ein KI-Agent kauft nichts, was er nicht eindeutig findet. Nextwaves Industries liefert hier die Basis mit präzisem RFID-Tracking. Unsere UHF RFID-Lösungen sorgen dafür, dass Ihr echter Lagerbestand exakt mit den digitalen Daten im UCP übereinstimmt. So verhindern Sie Kaufabbrüche durch falsche Bestandsanzeigen.
Smart Checkout und das hybride Ladenerlebnis
Der Laden um die Ecke muss heute so schnell sein wie das Internet. Kunden wollen im Geschäft genauso einfach bezahlen wie mit einem Klick online. Deshalb setzen immer mehr Läden auf hybride Technik, die Warteschlangen abschafft und den Kauf automatisiert.
UHF RFID: Vom Lager direkt zur Kasse
Früher war RFID nur für das Lager da. Heute ermöglicht es den schnellsten Checkout überhaupt. Anders als beim Barcode braucht UHF RFID keinen direkten Sichtkontakt. Ein Lesegerät scannt einen ganzen Korb voller Artikel gleichzeitig. Das verkürzt das Bezahlen von Minuten auf Sekunden.
Nextwaves Industries unterstützt diesen Wandel mit starken UHF-Antennen und Readern für volle Läden. Sie erreichen 99 % Genauigkeit ohne manuelles Scannen. So ermöglichen Sie "Just Walk Out"-Konzepte, ganz ohne die Privatsphäre durch biometrische Scans zu verletzen.
Computer Vision gegen Inventurdifferenzen
An Self-Checkout-Kassen wird oft viel gestohlen oder falsch gescannt. Computer Vision (CV) löst das Problem, indem sie Artikel in Echtzeit erkennt. Kameras beobachten die Produkte und gleichen sie mit der Kassenliste ab. Das verhindert, dass Etiketten vertauscht oder Artikel vergessen werden.
Die NRF 2026 hat gezeigt, wie weit die Technik schon ist:
- Zebra Technologies und Edgify: Diese Anbieter zeigten Scanner, die das Aussehen von Produkten sofort lernen. Das System erkennt Obst oder lose Ware auch ohne Barcode.
- Voyix: Der "Picklist Assist" nutzt KI, um Artikel ohne Code zu identifizieren. Das richtige Produkt erscheint sofort auf dem Bildschirm - langes Suchen im Menü fällt weg.
Diese Systeme machen das Einkaufen leichter und schützen gleichzeitig Ihren Gewinn. Sie sehen sofort, wenn etwas schiefläuft.
Der Trend zu Cloud-basierten Mobile POS
Feste Kassen fressen wertvollen Platz. Händler ersetzen sie immer öfter durch mobile Cloud-Lösungen. Mitarbeiter tragen die Kasse quasi in der Tasche. Sie beraten Kunden direkt am Regal und schließen den Verkauf dort auch gleich ab.
Eine Cloud-Architektur sammelt alle Daten dieser mobilen Verkäufe zentral. Sie sehen in Echtzeit, wie der Laden läuft, was im Lager ist und was Kunden wollen. So hat Ihr Team mehr Zeit für Service statt für Papierkram hinter dem Tresen.
So starten Sie die Umsetzung:
- Prüfen Sie, wie hoch die Verluste an Ihren Self-Checkout-Kassen aktuell sind.
- Testen Sie UHF RFID-Tags zuerst bei Produkten mit hoher Gewinnspanne.
- Nutzen Sie mobile POS-Geräte, um Stoßzeiten abzufangen, ohne neue Kassen zu bauen.
- Setzen Sie auf RFID-Lösungen von Nextwaves für zuverlässige Hardware an der Kasse.
Fazit: Bereit machen für den Maschinen-Kunden
Agentic AI, das UCP-Protokoll und smarte Hardware wachsen zu einer Einheit zusammen. Autonome Agenten kaufen direkt über UCP ein. Im Laden erfolgt die Kontrolle sofort per Computer Vision und RFID. Diese Verbindung löst die Grenze zwischen Online-Bestellung und Abholung im Laden auf. Sie behalten den vollen Überblick über den gesamten Prozess.
Zeitplan und Dringlichkeit
Die Branche gibt Gas. Große Player nutzen diese Systeme bereits, um sich Marktanteile zu sichern. Der Wandel passiert extrem schnell.
- Walmart und Salesforce treiben UCP aktiv voran.
- SAP bringt im zweiten Quartal 2026 seinen Storefront MCP Server.
- Mastercard setzt mit "Agent Pay" die Standards für sichere KI-Zahlungen.
- Ralph Lauren nutzt schon heute KI-Agenten für die Stilberatung.
Die Umstellung läuft jetzt. Wer bis nach 2026 wartet, verliert den Anschluss.
Die Hürde: Datenqualität
Laut Deloitte ist schlechte Datenqualität das größte Hindernis. KI-Agenten können nichts kaufen, wenn die Datenkataloge nicht lesbar sind. Produktdetails, Bestände und Preise müssen exakt stimmen. Agenten ignorieren ungenaue Daten. Wenn die Daten nicht maschinenfest sind, verlieren Sie Umsatz.
Aktionsplan
Bereiten Sie Ihre Technik sofort auf Maschinen-Kunden vor. Mit diesen Schritten sichern Sie sich Ihren Platz in der neuen Wirtschaft:
- Datenstruktur prüfen: Machen Sie Ihre Produktkataloge fit für den UCP-Standard, damit Maschinen sie lesen können.
- RFID einführen: Nutzen Sie Nextwaves RFID-Hardware für Bestandsdaten in Echtzeit. KI-Agenten brauchen Sicherheit.
- Attribute pflegen: Standardisieren Sie Produktdetails, damit Such-Agenten Ihre Ware überhaupt finden.
Die Lösungen von Nextwaves bieten genau die Präzision, die Sie für diesen Wandel brauchen. Machen Sie Ihr Unternehmen bereit für den Machine Customer.
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